Vierländertörn

Für den „Vierländertörn“ http://ullispics.jimdo.com/segeln/ostsee/vierländertörn haben wir uns insgesamt vier Wochen Zeit gelassen.

Gestartet sind wir in Hooksiel bei Wilhelmshaven und haben es, dank Wind und Welle, an einem Tag geschafft, in die Elbe rein und zum Nordostsee-Kanal (NOK)  durch die Schleuse nach Brunsbüttel zu gelangen.

Je nach Wind- und Wetterlage kann es sein, dass man einen Stopp in Cuxhaven machen muss, oder dass sich der Umweg über Helgoland sogar lohnt.

Für die Durchfahrt durch den NOK muss man sich einen Tag Zeit nehmen, da Sportboote ihn nur bei Tageslicht passieren dürfen. Der Kanal ist 98,637 km lang.

Interessante Hinweise findet ihr unter: http://www.kiel-canal.org/index.htm

Unsere erste Station nach dem NOK war Kiel-Schilksee, bekannt geworden durch die Olympischen Spiele 1972. Will man sich Kiel anschauen, so ist dies mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) vom Hafen aus gut möglich.

Von Kiel-Schilksee ging’s weiter nach Orth auf Fehmarn. Der Hafen ist direkt im Ort, so dass man alle Annehmlichkeiten gleich neben dem Liegeplatz hat. Alternativ kann auch der Hafen Lemkenhafen angelaufen werden. Auch dort ist alles Wichtige fußläufig erreichbar.

Informationen:  http://www.portpilot.de/contentlanguage/6BEB9324-CB63-4575-8495-220A68F11138/de/contentarea/Area_ID/804D4E5A-B438-4BEC-99A4-3A057723C5EE

Quelle: portpilot.de

Von Fehmarn ging es weiter nach Dänemark: Klintholm. Ein netter beschaulicher Yachthafen und nebenan ein Fischerhafen.

Auf dem Weg von Klintholm nach Ystad kann man weiße Kreidefelsen bewundern, wie man sie von Rügen kennt.

Ystad ist eine herrliche ehemalige Hansestadt. Der Yachthafen ist komfortabel und im Handels- und Fährhafen ist immer etwas los. Hier pulsiert das Leben und es macht Spaß, durch die Stadt von Kommissar Wallander zu bummeln: http://www.inspector-wallander.org/guide/sweden/

Ein kräftiger Schlag – 90 Meilen – führt von Ystad nach Swinemünde in Polen. In einem Seitenarm der Swine finden sich gleich zwei Yachhäfen: Ein kleiner für Boote mit geringem Tiefgang und am Ende des Arms ein größerer und sehr moderner. Nach Swinemünde ist es nicht weit und ein Besuch des Städtchens ist unbedingt empfehlenswert.

Von Swinemünde aus sind wir nach Stralsund aufgebrochen. Das ist ein besonders schöner Schlag, weil man dabei auch einen Teil der Boddengewässer kennenlernt. Stralsund ist eine alte Hansestadt, die sehr sehenswert ist.

Informationen: www.stralsund.de

Die nächste Station war Warnemünde. Obwohl es hier eine neue moderne Marina gibt, kann es sehr reizvoll sein, direkt am Kai des Ortes im „Alten Strom“ zu liegen.

Wenn man auf den Spuren alter Hansestädte ist, dann darf man Wismar auf diesem Törn auch nicht auslassen. Architektonisch ähnelt es  Stralsund sehr: http://www.wismar.de/

Von hier aus bot es sich natürlich an, Fehmarn noch einmal zu besuchen, um dann wiederum über Kiel in den NOK zurück in die Nordsee zurückzukehren.

So geht eine schöne Zeit mit vielen Eindrücken zu Ende.

ulli

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